2. Oktober 2021

Winters Fragmente - Friedrich Winters - 2951-10-02 - "Ein Funke für den Frieden"

 Die Nordlicht Eins glitt friedlich durch Crusaders Atmosphäre. Ein fantastisches Naturschauspiel. Ich sehe es, erkenne wie schön es ist, doch es berührt mich heute kaum. Meine Gedanken kreisen. Die letzten Wochen waren ereignisreich und anstrengend. Geschäftstreffen mit potientiellen Partnern und Kunden. Dazwischen quetschte ich die Vorarbeit für die Kreuzfahrttouren. Einmal kam es zu einer Schießerei zwischen Verbrechern und einem Kopfgeldjäger, als ich gerade eine Höhle als potentiellen Ausflugsziel erkundete. Dann war da noch ein Satellit, den ich für die ICC mit John Brubacker aussetzte. Er verschwand praktisch vor unseren Augen. Zuletzt kam noch die Xenothreat Invasion. Der unötige Unfall mit der Cutlass Black. Vielleicht werde ich alt. Ich bin müde.

Der Copilot macht ein paar Einstellungen, dann nickt er mir zu.

"Alles klar Friedrich, ich bin so weit und ich glaube du musst nach unten."

Ich richte das Schiff aus und genieße noch einen Moment die ehrfurchtgebietende Aussicht, dann transferiere ich ihm die Steuerung. "Dein Schiff." Ich klopfe dem Copiloten noch auf die Schulter. Dann mache ich mich auf den Weg zu der Konferenz ein Deck tiefer. 

Die Ausicht dort ist ähnlich spektakulär, doch auch hier hat keiner der Anwesenden einen Blick dafür. Ich lasse kurz den Blick über die Anwesenden schweifen. Kora Engström, Steven Torres und Laurin O'Graynes schauen mich erwartungsvoll an. Sie wirken angespannt und gereizt. Viel habe ich in den letzten Monaten von Ihnen verlangt. Viel werden wir noch leisten müssen. Ich habe die Entscheidung nach Stanton umzuziehen nicht bereut. Ich hoffe sie haben es nicht bereut mitzukommen.

Ich setze mich. "Also gut Leute. Der Linienverkehr  Port Tressler, Everusläuft so weit. Mit den Dockingtunneln gab es jetzt auch weniger Probleme. Nun wird es Zeit unsere Kreuzfahrten wieder zu beginnen."

"Friedrich. Meinst du wirklich es ist eine gute Idee die Helldiver mit der Security zu beauftragen? Wir kennen Sie kaum und ich fürchte es wird auch teuer. Unsere Rücklagen schrumpfen bedenklich."

Ich weiß genau wie sehr es Kora wurmt, dass wir nun externe Sicherheitsdienstleister engagieren müssen. "Kora. Steven. Ihr beide leistet hervorragende Arbeit, aber ihr wisst, wie unser Team seit dem Umzug geschrumpft ist. Stanton ist nicht Ellis. Wir brauchen Partner vor Ort. Das mag teuer sein, aber wenn wir hier bei der Sicherheit sparen kann es Zwischenfälle geben. Ich riskiere nicht unseren Ruf. Das käme uns weit teurer zu stehen. Brubacker hat mir auch bestätigt, dass die Jungs ihr Handwerk verstehen."

"Brubacker!"Kora rollt mit den Augen. "Was hast du nur mit diesem Journalisten? Seine Geschichte klingt doch arg schräg. Ich könnte ein paar Advocacy Kontakte nutzen und ihn etwas durchleuchten..."

Ich unterbreche sie. Ruhig aber bestimmt."Nein. Das will ich nicht. Kümmer du dich mit Laurin um mehr Unterstützung für die Sicherheitspetition an Pax Humana. Ich wüsste, nicht warum John mir einen Bären aufbinden sollte."

 "John. Aha soweit ist es..." Ich überhöre Koras Kommentar und fahre fort. 

"Also wie gesagt. Ich habe nicht den Eindruck, dass John falsch spielt. Aber lassen wir das. Das Thema ist erledigt. Weiter. Wie steht es mit der ENOK?"

Die Stimmung ist angespannt. Jetzt wo wir über John Brubacker reden, muss ich dran denken, wie ich uns beide mit der Cutlass Black ENOK im Nebel voll gegen einen Asteroiden geflogen habe. Ärger, Wut und Scham mischen sich in mir. Es war ein dämlicher lebensgefährlicher Fehler. 

Steven schaut auf sein Mobi.

"Tja, das wird noch ein wenig dauern. Du warst echt gründlich, aber in drei Wochen sollte sie wieder fliegen. Allerdings solltest du Garnsky ein paar Monate aus dem Weg gehen." Trocken. Keine Ironie, kein süffisantes Lächeln, kein Vorwurf.  Steven wie er leibt und lebt. 

"Okay, dann zu deiner geliebten Petition. " Kora reißt sich merklich zusammen und es tut mir leid sie so abgekanzelt zu haben. In Ellis hatte sie eine schlagkräftige Sicherheitstruppe aufgestellt doch kaum einer machte den Wechsel nach Stanton mit. Dennoch folgte sie mir ohne auch nur die Option zu erwägen, Nordlicht den Rücken zu kehren. Sie fährt fort "Auch wenn es mir nicht gefällt, aber ich denke du hast Recht. Crusader kann die Petition nicht mit offenen Sanktionen beantworten. Deine Mail an die PR ist ein unnötiger Seitenhieb aber ohne Konsequenzen. Crusader wird die Initiative komplett ignorieren. Wie der Rest der Branche auch."

Ich nicke stumm. "Und dennoch will ich sie einreichen. Sie ist mein Beitrag, ein Angebot für Frieden und Sicherheit. Nicht jeder Funke kann ein Feuer entfachen. Aber ich werde nicht tatenlos in der Kälte sitzen und auf einen Blitz hoffen. Die A2 privat zu verkaufen ist Irrsinn, dass muss doch jeder einsehen. Ich fordere kein Ende der privaten Sicherheitsfirmen, noch nicht mal echte Abrüstung, auch wenn ich das Befürworten würde, sondern nur den Verkauf solcher Zerstörungsmaschinen stärker zu beschränken.  Alle beteuern für Sicherheit und Frieden zu brennen und braten sich doch ihr fettes Festmahl auf dem Feuer des Krieges."

"Verbrenn du dir nur nicht die Finger an deinen Metaphern wenn du mit dem Funken des Friedens über den Vulkan deiner Empörung pilgerst um den Scheiterhaufen der Erneuerung zu entzünden. " murmelt leise doch gut vernehmbar.

Einen Moment ist es still. Dann prusten wir los. Alle zusammen. Ein lautes, gemeinsames, befreiend Lachen. Es tut gut.

Ich bin stolz auf mein Team und freue mich, es an meiner Seite zu wissen. Wir werden es schaffen. Zusammen.  Ich schaue nach draußen und kann sie wieder sehen, kann sie spüren: Diese Schönheit, diese Faszination. Das ist er mein Funke, der noch nicht verlischt.


13. September 2021

Höhlenbesichtigung wird zur Kopfgeldjagd

 Auf Daymar wurde CEO Winters unbestätigten Berichten zufolge bei der Evaluation einer Höhle zu Tourismuszwecken in eine Kopfgeldjagd verwickelt. Während es kaum Details von öffentlicher Stelle gab, bestätigte Crusader Security nun, dass ein von Crusader beauftragter Kopfgeldjäger in der betreffenden Höhle im Beisein Winters ein autorisiertes Kopfgeld vollstreckt habe. Darüber hinaus seien noch weitere Mitglieder einer kriminellen Bande getötet worden. Nordlicht wollte den Vorfall nicht näher kommentieren. Die Firmenpolitik sei bekannt. Man leiste gesetzestreuen Bürgern wo immer möglich Unterstützung gegen kriminellen Bedrohungen, betreibe aber generell keine Kopfgeldjagden.

2. September 2021

Schwere Xeno Threat Angriffe - Nordlicht Untersützt UEE Navy und CDF

 In den letzten Tagen wurde Stanton erneut von schweren Angriffen der Gruppe Xeno Threat heimgesucht. Die Angriffe der aus Pyro stammenden Gruppierung erfolgten nahe Microtech L1. Gleich mehrere Schiffe der Irdris Klasse waren offenbar an den Angriffen beteiligt. Es kam zu schweren Gefechten mit der UEE Javelin "Warhammer". Insbesondere dank enormer Unterstützung durch die CDF konnte Xeno Threat besiegt werden. Nordlicht Aviation hat sich insbesondere an der Logistik mit der Cutlass "Enok" beteiligt. Es wurden zahlreiche Güter aus von Xeno Threat überfallenen Wracks der Versorgungskonvoys zur INS Jericho gebracht. Auch beteiligte sich die Sabre "HuntingShadow" direkt an den Kampfhandlungen. CEO Winters nahm auch an den Einsätzen teil und wurde bei einem EVA Einsatz leicht verwundet.


Nach Abschluss der Kampfhandlungen kollidierte Nordlichts Cutlass Black heute im Einsatzgebiet in dichtem Nebel mit einem Asteroiden und wurde schwer beschädigt. Das Schiff wird nun ins Dock überführt. Die Instandsetzung wird einige Hunderttausend UEC Kosten und soll voraussichtlich im OKtober beendet werden.

Der Linienflugbetrieb mit der 890Jump, der seit dem letzten Wochenende unterbrochen wurde, soll in der nächsten Woche bei verbesserter Sicherheitslage in reduzierter Form wieder aufgenommen werden.

Nach Umzug in Stanton System - Nordlicht belebt alten Kommunikationskanal wieder


Nach dem Umzug in das Stanton System belebt Nordlicht Aviation diesen Kommunikationskanal wieder. Ab sofort werden hier wieder aktuelle Nachrichten verbreitet. 
Zusätzlich werden auch ausgewählte Berichte über die Kommunikationseinrichtungen der StarCitizenKantine ausgestrahlt.



 

8. Juli 2021

Kontroversen um A2, CEO Winters gibt sich heute versöhnlich gegenüber Crusader

 Geht der Streit von Nordlicht Aviation und Crusader in die nächste Runde oder zeichnet sich Veröhnung ab. Bereits vor einigen Wochen berichtete John Brubacker von Radio Inifinity über Meinungsverschiedenheiten zwischen Nordlicht Aviations CEO Friedrich Winters und der PR Abteilung von Crusader Industries. Winters kritisierte darin scharf den Verkauf der Hercules A2 an Privatkunden. Möglicherweise als Reaktion auf das Interview entzog Crusader letzte Woche Nordlicht die Landeerlaubnis auf Orizon. Offiziell wurden seitens Crusader Sicherheitsbedenken angegeben. Der Widerruf der Landeprivilegien erfolge nur vorübergehend und aus formalen Gründen bis zum Abschluss der Überprüfung so ein Vertreter des Megakonzernes. Nordlichts CEO Winters bezeichnete den Vorgang als "kindisch und ungeheuerlich". Er prüfe die Konsequenzen dieser "Farce" so Winters noch vor wenigen Tagen.


Um eine ausführliche Stellungnahme gebeten schlug Winters heute versöhnlichere Töne an und war offenbar bemüht die Wogen zu glätten. Es habe auf beiden Seiten Kommunikationsprobleme und übereilte Aktionen gegeben. Man sei in vernünftigen Gesprächen und er sei zuversichtlich Orizon bereits diesen Monat wieder als Reiseziel anbieten zu können. Zu dem Verkauf der A2 wollte sich Winters nicht erneut äußern. Fakt ist, dass sich Nordlicht einen Boykott von Crusader und Orizon auf lange Sicht wohl kaum hätte leisten können, daher mögen böse Zungen die neue Zurückhaltung des CEO als Kapitulation Winters vor dem Megakonzern Crusader werten, andere sehen sie nüchterner als alternativlos

3. Juli 2021

Fehlfunktionen in neuen Dockingtunneln - Nordlicht Eins im Dock zur Reparatur

 


Erst seit wenigen Wochen sind die neuen Andockvorrichtungen für Großschiffe an den Raumstationen in Betrieb, doch bereits jetzt mehren sich Beschwerden über Komplikationen und Betriebsstörungen. Erfolglose Andockversuche, Verzögerungen bei der Platzvergabe wegen Funktionsstörungen, Versagen des Autopiloten, Blockade der Türentriegelung, die Liste der Probleme ist lang. Heute kam es erneut zu einem Zwischenfall. Flug 18 von Nordlicht Aviation, eine Origin 890jump hatte auf Bajini Point gedockt um Passagiere nach Port Tressler an Bord zu nehmen als während des Boardings ein Kurzschluss im Dockingtunnel entstand.  "Es war beängstigend." berichtet ein Passagier. "Ich wollte gerade durch das Schott steigen da fing ein Teil des Tunnels an zu zittern und zu glühen." Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt. Der Flug musste abgesagt werden. An der Außenwand der Docking-Schleuse der 890 und der Außenhülle entstanden ausgedehnte Hitzeschäden. Die 890 flog leer nach Microtech und wird dort instand gesetzt. Allein die Kosten für die Lackierungsarbeiten belaufen sich auf über 15000 UEC.

13. Juni 2021

Nordlicht verhandelt offenbar mit den Helldivern



Nordlicht Aviation verhandelt offenbar mit dem Sicherheitsdienstleister Helldiver. Näheres könne man nicht veröffentlichen, die Gespärche seinen aber gut verlaufen hiß es dazu von der Pressestelle.